Das Problem

 

Swimmingpools und öffentliche Bäder müssen regelmäßig 
gereinigt werden. Die Hygiene spielt allein aus gesundheitlichen
Gründen eine zentrale Rolle. Dabei wird das Wa­sser
in einem Schwimmbad prinzipiell im Kreislauf umgewälzt.
Es läuft aus dem Schwimmbad über ein Ausgleichsbecken
durch die Filteranlage zurück ins Bad. 

Vor dem Filter wird das Wasser geflockt. Manchmal wird
Aktivkohle zugesetzt, um dem Wasser chemische Verbindungen
zu entziehen und sie am Filter aufzufangen.
Regelmäßig wird der Filter auch per Rückspülung gereinigt. Aq62_Kalkschutz_Schwimmbad_Pool_pack.jpg
Die Rückspülzeit ist abhängig von der Eindringtiefe der
schleimartigen Ablagerungen. Bakterien und Viren werden
durch Desinfektionsmittel wie Chlor oder Ozon abgebaut.
Der pH-Wert wird durch Säure wiederhergestellt.
Das Poolwasser wird zur Spülung der Filter benutzt,
die verbrauchte Menge durch Frischwasser ersetzt. 
Der Wasserverbrauch ist also immens.

Weitere wesentliche Faktoren der Wirtschaftlichkeits-
berechnung eines Pools oder Bades sind die verbrauchte
Chemikalienmenge, die Häufigkeit der Filterreinigung und
damit auch die nötige Menge an Frischwasser. Je genauer
die Einstellung des pH-Wertes sein soll, umso höher ist der
Aufwand. Hinzu kommen natürlich noch die Heizkosten.

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